Zoo Details:

Tierpark Berlin

ZoonameTierpark Berlin
BundeslandBerlin
Bewertung2.47 Pfoten
PLZ10319
StadtBerlin
StraßeAm Tierpark 125
Telefonnummer030/515310
Einritttspreis Erwachsene11,00 €
Eintrittspreis Kinder5,50 €
Kinderpreis5 bis 15 Jahre
Gründungsjahr1955
Fläche in Hektar160,00
Tierarten1003
BesonderheitenBekannt aus der TV-Serie Panda, Gorilla & Co
Internetseite des ZoosTierpark Berlin
Weitere Links Tierpark Berlin in der Wikipedia

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Erfahrungsberichte: Tierpark Berlin

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Wir haben für Sie 1 Berichte gefunden:

Gaby Molnar schreibt am 11.10.2008:
Gleich vorweg: Will man alle Tiere des Parks bestaunen, so schafft man es nicht an einem Tag. Das liegt erstens daran, dass es einfach zu viele sind und das dieses Terrain so weitläufig ist. Zwischen den Gehegen erstrecken sich Wiesen und kleine Waldstücke; das ist eigentlich sehr schön. Der zweite Grund ist weniger nett: Es gibt keinen ausgewiesenen Pfad, der den Besucher an allen Attraktionen entlang führt. Es ist sogar so, dass eine Angestellte am Eingang unsere Frage nach so einem Weg gar nicht begriff. Ein anderes kleines Manko: Besucher mit schwacher Blase werden ein Heidengeld für die Benutzung der Toiletten los- bei mir werden es circa vier Euro gewesen sein. Doch ansonsten kann ich den Tierpark empfehlen. Vor allem findet man hier sehr seltene Tierarten: Den Takin, den kleinen Panda, die Seekuh. Hierbei handelt es sich um das Manati, das normalerweise die Küsten Süd- und Mittelamerikas bewohnt. Die riesigen, gemütlichen Säugetiere werden in einem Becken gehalten, in dem man sie über und unter Wasser betrachten kann. Sehr possierlich: Riesige Schwärme bunter Guppies sind mit der Reinigung der Manatis pausenlos beschäftigt. Die seltenen Tiere waren für mich das Größte an Berlin überhaupt. Natürlich verfügt der Tierpark über fast alle gängigen Zoobewohner. So möchte ich nur noch einen Punkt hervor heben: Nebeneinander liegen die großzügigen Anlagen von afrikanischen und asiatischen Elefanten, so dass man die Dickhäuter gut miteinander vergleichen kann. Bei der indischen Herde konnten wir etwas Spannendes beobachten. Eine erwachsene Kuh hatte wohl schlecht gelaunt nach einem Kalb getreten. Auf sein Quietschen stürmten Mama und die anderen Tanten heran und umstellten die Übeltäterin. Ein Alttier schlug der Sünderin den Rüssel über den Schädel. Zu der Zeit befand sich auch der Bulle, zu erkennen an den Stoßzähnen, auf der Anlage. Er schnappte sich darauf ein männliches Kalb und führte dies flugs aus dem Krisenherd 'Bloß weg von diesen streitsüchtigen Weibern!' Die gemaßregelte Kuh ließ derweil betreten Ohren und Rüssel hängen. Nach einer Weile reichte sie wie entschuldigend einer anderen Kuh den Rüssel. Die nahm ihn sacht in den Mund und dann fingen auch die anderen Elefantinnen an, die Reuige mit ihren Schlauchnasen zu tätscheln. Es kehrte wieder Frieden in der Herde ein. Währenddessen herrschte im Gehege der Afrikaner eitel Sonnenschein. Drei kleine Kälber waren mit Fangen, Ringen und Erwachsene ärgern beschäftigt. Wem solche Bilder nicht zumindest ein Lächeln entlocken, dem ist nicht zu helfen!

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